Angst - Medikamente als Retter?

Medikamente können unsere Lebensgeschichte nicht ändern

Mit scheinbar letzter Kraft schleppen wir uns bei körperlicher oder seelischer Überforderung zum Arzt und hoffen, Medikamente holen uns wieder ins Leben zurück. Doch diese lindern im Idealfall das Erschöpfungsgefühl und decken die Probleme mehr oder weniger gut zu, aber sie können unsere Lebensgeschichte nicht ändern.

 

Der Parasit 'Versager' rumort stattdessen in unserem Unterbewusstsein permanent weiter und lässt uns nicht zur Ruhe kommen, weil wir ja auch nichts gegen IHN direkt unternehmen.

 

 


'Der süße Brei'

Es genügt nicht, den Brei nur abzuschöpfen, vielmehr muss die Hitze beseitigt werden!

 

Mit Medikamenten schöpfen wir also mehr oder weniger erfolgreich den Brei ab, doch im Innersten rumort es weiter, solange nicht die Hitze vom Herd reduziert, oder der Topf weggestellt wurde.

 

Die Ängste, sowie andere Symptome werden zwar unterdrückt und das ist mitunter auch sehr gut so, damit sich der Körper wieder ein bisschen erholen kann.

Solange man ihm auch wirklich Ruhe und Erholung gönnt!!

 

Leider ist es oft so, dass sich manche Leute mit Medikamenten regelrecht zudröhnen

 

um ungehindert mit ihrem Körper weiterhin Raubbau betreiben zu können

 

um den Tatsachen nicht ins Auge sehen zu müssen

 

um keine Verantwortung übernehmen zu müssen

 

 

 

Die Alarmglocken läuten

Sämtliche Alarmglocken läuten schon, doch wir hören nichts davon. Wir meinen meist, ohne uns würde der Laden nicht laufen. Wir schuften und rennen bis in die Nacht hinein und leisten eine Überstunde nach der anderen.

Im Grunde wird die Nacht von unseren blinkenden Alarmlämpchen taghell, doch wir wollen es noch immer nicht wahrhaben. Mit dem Auto hätten wir schon beim ersten Aufblinken ganz nervös und besorgt die Werkstätte aufgesucht, doch bei uns... Das sind doch nur wir...  

 

Wir sind schließlich

auf der Überholspur, also im Begriff, in der Rangordnung aufzusteigen

 

oder in Führungspositionen

 

oder wir können nicht Nein sagen und werden daher bis zum Letzten ausgequetscht und ausgenutzt

 

Was auch immer es ist: Sobald wir wegen eines Zusammenbruchs ausfallen, sind wir bis ins Mark enttäuscht und gekränkt, weil wir im Handumdrehen ersetzt werden, bzw. der Laden ohne uns genauso gut läuft, vielleicht sogar noch viel ruhiger, weil wir 'Hektiker' wegfallen.

 

 

Es tut so weh...

Das tut weh, wo wir uns doch so bemüht haben!

Es tut weh, weil wir merken, dass wir so viel von unserer wertvollen Zeit 'vertan' haben.

Es tut weh, weil wir diese Zeit nie mehr zurückholen können!

Es tut weh, weil wir so viel vom Heranwachsen unserer Kinder verpasst haben - schließlich haben wir weit mehr Zeit im Büro verbracht, als daheim...

Es tut weh, weil wir den Kollegen gar nicht abgehen - und wenn, dann nur, weil wir ihnen so viel an Arbeit abgenommen haben, die sie uns im Lauf der Zeit 'umgehängt' haben, und weil sie diese jetzt wieder allein bewerkstelligen müssen.

Es tut weh, zu erfahren, dass die Nachfolgerin plötzlich nur einen Bruchteil von unserer Arbeit leistet und vom Chef mehr Anerkennung bekommt, als wir je zuvor.

Es tut weh, dass ...

 

Es tut weh ... - diese Erkenntnis, dass wir so schnell ersetzbar sind!

 

Hilfe gegen Angst, Furcht und Stress - erfolgreich erprobt

Angst und andere negative Gefühle stressen also das Gehirn. Genauer gesagt, Bereiche des Mittelhirns, wo die Gefühle sitzen. Forschungen zufolge wird durch die Aktivierung des sogenannten Limbischen Systems , also dem Bereich im Mittelhirn dieser Stress abgebaut.

 

Zudem werden neue Synapsen gebildet, der Blick weitet sich! Barrieren zwischen logischem Denken und Gefühlen werden beseitigt, was zu einer raschen Entlastung und regelrechten Neutralisierung der belastenden Emotionen führt.

 

Zusätzlich wurde eine vermehrte Ausschüttung von wichtigen Botenstoffen, wie Dopamin, Serotonin, ...

 

Stress im Beruf - berufsbedingte Ängste

Versagensangst / Leistungsdruck  / Stress /  Konkurrenz-kampf / Existenzangst

Diese gemeine Mischung kann uns das Leben schier zur Hölle machen.

Wenn Gerüchte kursieren, dass wieder Arbeits-plätze abgebaut werden, läuten logischerweise sofort in allen Köpfen sämtliche Alarmglocken. Die Angst, wir könnten die nächsten auf der Abschussliste sein, nimmt uns nicht nur sehr viel an Lebensfreude, sie raubt Energie und ...