Panikattacken - Ängste und Hilfe

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Sehr oft wissen Menschen nicht, dass sie es gerade mit einer Panikattacke zu tun hatten, wenn sie aus unerklärlichen Gründen plötzlich eine massive Unruhe verspüren.

 

Manche bekommen Herzrasen, einen hohen Blutdruck, ein Beklemmungsgefühl,

sodass sie um Luft ringen.

Die Augen verschwimmen, ihnen wird übel, sie beginnen zu zittern, bekommen weiche Knie.

 


Massive Angst befällt sie - meist sind es sogar Todesängste. Angst, dass sie jeden Moment einen Schlaganfall, oder Herzinfarkt erleiden und daran sterben. Angst, dass gleich alles zu spät ist, weil es so schnell gekommen ist und Unverständnis, weil sie ja völlig gesund waren. Wenn niemand dabei ist, steigt diese Angst natürlich noch mehr, weil sie fürchten, ganz allein sterben zu müssen. Darum wollen und können viele Menschen nicht mehr alleine bleiben.

 

In jedem Fall ziehen diese Menschen die volle Aufmerksamkeit auf sich. Es wirkt ja auch für das Umfeld äußerst dramatisch und nicht selten wird aufgrund der Herzinfarktsymptomatik der Notarzt verständigt.

Wenn sich die Symptome häufen und Angehörige / Kollegen mit dieser Situation nicht umgehen können, reagieren sie zunehmend nervig. Manchmal sogar auch, weil sie nicht mögen, wenn sich die ganze Aufmerksamkeit um diese Person dreht. Selbst wenn sie es der Person nicht zeigen - hinten herum wird in jedem Fall drüber geredet. Die Betroffenen schämen sich ja zumeist, weil sie diese Zustände natürlich nicht bewusst provozieren und schon gar nicht wollen. Sie sind ihnen hilflos ausgeliefert.

 

Es ist auch in jeder Hinsicht belastend und beschämend, wenn ständig eine andere Person zum Aufpassen kommen muss, nur weil 'die Mimose', wie die panischen Menschen dann mitunter genannt werden, nicht allein bleiben kann.  

 

Mögliche Ursachen

Die meisten Angstzustände tauchen aus heiterem Himmel und ohne jegliche Vorwarnung auf und nur selten können wissentlich direkte Zusammenhänge mit Ereignissen in Verbindung gebracht werden. Bei näherem Hinterfragen mittels meiner Methoden werden dann jedoch rasch bestimmte Umstände erkennbar, die als mögliche Verursacher in Frage kommen. Beim Bearbeiten werden sie rasch bestätigt und dementsprechend gut können sie bereinigt werden.

 

Die Ursachen können vielfältig sein. So kann ein Panikattacke im Zuge einer Krisensituation auftreten - wie z. B. rund um eine Trennung, einen Todesfall, eine Entlassung. Möglicherweise resultieren daraus auch existenzielle Ängste, wie:

 

"Ich habe zu wenig Geld um (gut) überleben zu können!" 

"Ich schaffe es nicht, so viel zu arbeiten, um Haus, oder Wohnung erhalten zu können, das wird mir alles zu viel!"

...

 

 

Ebenso können Schuldgefühle Auslöser für solche Attacken sein. Schuld, etwas bei einem nahe stehenden Menschen übersehen zu haben.

"Wenn ich nur besser und schneller reagiert hätte, dann hätte ich noch alles zum Positiven wenden können!" 

"Wäre ich nur nicht so stur gewesen, dann wäre ihr das nicht passiert!" 

 

Wie erwähnt, handelt es sich bei diesen Gegebenheiten und Gefühlen ebenfalls um die Auslöser, der Grund liegt tiefer verborgen.
 

Genauso können Panikattacken auftreten, wenn die Latte zu lange viel zu hoch liegt. Unbewusst reagiert der Körper, wenn ihm alles zu viel wird, weil sich der Mensch für alles verantwortlich fühlt und ständig über seine Kräfte arbeitet.

 

Natürlich können diese Symptome auch durch diverse Erkrankungen auftreten.

 

 

Meine Hilfe

Obwohl ärztliche und psychologische Unterstützung in jedem Fall angebracht, bzw. erforderlich ist, kann ich Sie mit meinen erfolgserprobten Techniken und Methoden sehr viel unterstützen!

 

Meist sind die Ängste vor der nächsten Panikattacke bereits nach ein bis drei Sitzungen weg. Ebenso die Schuldgefühle, welche entstanden sind, weil viele andere Personen mit einbezogen wurden.

Sie können wieder aktiv am Leben teilnehmen und entlasten Ihr Umfeld. 

Natürlich gehören die Hintergründe gut aufgearbeitet.

 

 

Ich zeige Ihnen auch sehr wirksame und bewährte Methoden für die Akutsituation, die Sie selbst sofort anwenden können / sollen.

 

Sie bekommen kostenfrei ein Skriptum, wo alles sehr genau beschrieben steht und aufgezeichnet ist. Damit können Sie - und wenn möglich Ihre Angehörigen - die Handgriffe daheim üben, um sie in einer möglichen Akutsituation anwenden zu können.

 

 

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